Portrait

Gosia Machon

*1979 in Pszczyna/Polen

2003-2008 Studium der Illustration, HAW Hamburg
2009-2010 Arbeitsaufenthalt in Istanbul

Einzelausstellungen (Auswahl)
2018 LIEB LEIB LEID LIEB, Kunstforum Markert, Hamburg
2018 (mit Simon Hehemann), Feinkunst Krüger / Spinnerei, Leipzig
2014 GRANDE PARADISO, Feinkunst Krüger Hamburg und Bremer Kunstfrühling
2012 HOTEL, Re:Surgo!, Berlin
2011 HOTEL, Feinkunst Krüger, Hamburg
2011 IM GEBIRG, Die Tolle Galerie und Galerie Juliane Krose, München
2010 CHAMBRE SEPAREE, Hinterconti, Hamburg
2009 PLAYGROUNDS, Squadro Galleria d`arte, Bologna
2008 HINTERGÄRTEN, Galerie Streitenfeld, Frankfurt
2006 HARRY`S FRAU, Galerie 32, Karlsruhe
2005 STRANGE GAMES, Juliane Krose, München

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2019 SHE WORLD, Galerie im Marstall, Ahrensburg
2019 TÄNZE IM TOTEN WINKEL, Kunstverein PAK Glückstadt
2019 DES FLEURS POUR VALENTIN, Galerie Catherine Putman, Paris
2018 ENKLAVEN, Feinkunst Krüger, Hamburg
2018 B-SEITEN, Galerie 21, Vorwerkstift, Hamburg
2017 GROSSE ERWARTUNGEN KLEINE HUNDE, neurotitan, Berlin
2017 SQUADRO INAUGURA LE NOSTRE BANDIERE, Squadro Stamperia Galeria d'Arte, Bologna
2016 25 SPEZIALITÄTEN AUS HAMBURG. Feinkunst Krüger / GALERIE BORRSENANGER, Chemnitz
2016 MENSCHTIERWIR. Arbeiten von 55 Künstlern aus dem In- und Ausland, Affenfaust Galerie, Hamburg
2016 PORTRAITS, Espace Vallès, Saint-Martin-d’Hères
2015 GRIFFELKUNST, Wahlausstellung der Griffelkunst, Aula des ehemaligen Schulgebäudes Seilerstraße 42, Hamburg
2015 STOCK UND STEIN, Die tolle Galerie, München (mit Dragan Prgomelja)
2015 15 JAHRE PREIS DER NORDWESTKUNST, Kunsthalle Wilhelmshaven
2014 ARCHAEA, Artist Run Festival, Kopenhagen
2013 PLEASE USE THE OTHER DOOR, Bernaerts, Antwerpen
2013 BEYOND GREY, Kunsthaus Sootbörn, Hamburg
2013 THE VENUE OF P., Kramer Fine Arts, Hamburg
2012 ONLY OVER MY DEAD BODY, Galerie September, Berlin
2012 MISUNDERSTANDINGS AND OTHER CIRCUMSTANCES, Polistar, Istanbul
2012 HABITAT, Noga Gallery, Tel Aviv
2011 MYSTERION, Elefant Art Space, Brandshof, Hamburg
2010 INDEX, Kunsthaus, Hamburg
2010 RE MOLLUSK, Bongout, Berlin
2010 THE OUTER EDGE OF INSIDE, Manzara-Perspectives, Istanbul
2008 WIR NENNEN ES HAMBURG, Kunstverein Hamburg
2007 Trance Pop Gallery, Kyoto & Tokyo
2007 GESCHICHTEN BILDER, Dithmarscher Landesmuseum, Meldorf
2006 FIGURE FUTURE, Salon du livre & d.l. pr. jeun., Paris
2005 Museum für Druckkunst, Leipzig

Auszeichnungen
2013 Preis der Nord-West-Kunst, Kunsthalle Wilhelmshaven
2012 Projekt-Förderung Kulturbehörde Hamburg für das Projekt „Habitat“ in Tel Aviv / Hamburg
2010 Atelier-Stipendium Künstlerhaus Sootbörn, Hamburg
2009 Hans-Meid-Förderpreis
100 beste Plakate 2006

Orte des Unbewussten

Gosia Machon entführt den Betrachter an unbekannte Orte. Diese, mal wilde Naturidylle, mal menschengemachte Ordnung, sind keine konkreten Schauplätze, vielmehr sind es Orte der unbestimmten Erinnerung, des Unbewussten. Stets umgibt sie ein Geheimnis, eine lauernde Gefahr, eine angespannte Ruhe kurz vor dem großen Ereignis. Machons Räume, Orte und Figuren leben ihr eigenes Leben, hintersinnig, unbegreiflich und faszinierend.

Gosia Machon ist Forscherin und Entdeckerin in ihrer Welt. Ihre Arbeiten entstehen assoziativ in einem Prozess des Malens, Übermalens, Verwischens und des Neubeginns. In diesem Prozess gleicht jede Form einer absoluten Behauptung, die widerlegt und überdacht werden muss, bis am Ende etwas Fertiges, eine vielschichtige Position feststeht, die nicht mehr übermalt werden muss und kann. Bis dahin ist alles erlaubt, alles offen. Das Unvorhersehbare, die spontane Reaktion auf das Vorangegangene ist eine große Motivation für die Künstlerin und ein Herantasten an das eigene Unbewusste. Machons Bildsprache ist geprägt von Gegensätzlichem: Symbolhaftes wird Konkretem entgegengesetzt, die Geometrie der Form ergänzt die Offenheit und Lebendigkeit von Farbe und Material.

Die markanten Dunkelheiten, die immer wieder in Machons Arbeiten auftauchen, sind keiner klischeehaften Symbolik zuzuordnen, sind nicht als Anspielung auf Konkretes, wie Tod oder Nacht gedacht. Vielmehr empfindet Machon sie als optimalen Projektionsträger und als warmen, vertrauten Raum, als Schutzraum, in dem es Ängste, Obsessionen, Geheimnisse und bis dahin Unbekanntes zu entdecken gibt.

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