Portrait

Ludwig Gebhard

* 1933 in Tiefenbach (Oberpfalz)
† 2007 in Landsberg am Lech

1959 - 1965 Studium der Malerei und Graphik an der Akademie der Bildenden Künste in München, Meisterschüler bei Ernst Geitlinger

Werke in öffentlichen Sammlungen
- Albertina, Wien
- Lenbachhaus und Pinakothek der Moderne, München
- Staatsgalerie Stuttgart
- Kunsthalle Basel
- Kupferstichkabinett Dresden
- Städtische Kunstsammlung Augsburg
- Museum für Druckkunst, Leipzig
- Musée d`Art de Neuchâtel
- The Tel Aviv Museum
- Museu de Arte Modena, Rio de Janiero

Einzelausstellungen (Auswahl)
1963 Fulda: Galerie Junge Kunst,Fulda
1967 Prag: Galerie Manes
1968 München: Junge Akademie
1969 Helsinki: Deutsches Institut
1970 Frankfurt: Galerie der Auto Union
1971 Neuchatel: Centre de Culture
1973 Augsburg: Städtische Kunstsammlungen
1975 Heidelberg: Kabinett Dr. Hanna Griesebach
1976 Teheran: Goethe-Institut
1978 Provo: Brigham Young University
1978 Salzburg: Galerie Alpha & Omega
1980 Brüssel: Galerie L“Estampille
1981 Venedig: Galleria Graziussi
1982 Köln: Galerie Symbol
1983 Stuttgart: Galerie Experiment
1985 Nürnberg: Albrecht-Dürer-Gesellschaft
1986 London: Eurogallery
1987 Rom: Galleria Trifalco
1988 Luxemburg: Galerie Carré Estampes
1988 Stein bei Nürnberg: Faber-Castell
1989 Bonn: Galerie Hansen
1991 Prag: Galerie K
1992 München: Galerie Baywobau
1993 Zürich: Galerie Gerhard Zähringer
1993 Augsburg: Galerie zur Silberschmiede
1995 München: Komödie am Max II
1996 Budapest: Corvin Hall
1997 Bonn: Galerie Hansen
1999 Weilheim: Stadtmuseum
2000 Augsburg: Kunstverein
2000 Tiefenbach: Eröffnung Ludwig-Gebhard-Museum
2001 Hannover: Europa-Galerie
2003 Bad Blankenburg: Friedrich-Fröbel-Museum
2005 Starnberg: Galerie am Kirchplatz
2006 Kochel: Galerie art
2009 Hünfeld: Stiftung Modern Art Museum
2010 München: Kulturhaus Milbertshofen
2010 Ottobrunn: Kunstverein
2011 Murnau: Galerie Die blaue Burg
2012 Weiden: Städtische Galerie
2012 Regensburg: Galerie Dr. Erdel Verlag
2014 Augsburg: Diözesanmuseum St. Afra

Raffinierte Linolschnitte

Ludwig Gebhard lebte und arbeitete vor allem in München und in Landsberg am Lech. Er hinterließ ein umfassendes künstlerisches Werk, das bis heute in über 120 Einzelausstellungen im In- und Ausland gezeigt wurde. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Malerei, Handzeichnungen, Skulpturen, Schmuck- und Textildesign. Bekannt wurde er aber vor allem durch seine Druckgraphiken, insbesondere die Linolschnitte, deren Technik er meisterhaft beherrschte und durch die er zu einem der führenden deutschen Druckgraphiker seiner Zeit avancierte. Gebhard nutzte das Verfahren der sogenannten “verlorenen Form“, bei dem die Platte nach dem Druck jeder Farbe weiter bearbeitet wird. Es ist also nicht möglich, den Druckprozess noch mal von vorne zu beginnen - ein einziger Fehler bei einer Druckstufe macht die gesamte Arbeit zunichte. Dass Gebhards Linolschnitte in bis zu elf verschiedenen Druckstufen entstanden und teilweise auch Farbverläufe enthalten, zeigt seine meisterhafte Beherrschung der Drucktechnik. Die Reduzierung der Formen und der kräftige Farbeinsatz bestimmen den prägnanten Charakter dieser Arbeiten. Sowohl die abstrakten als auch die figürlichen Motive beschränken sich auf das Wesentliche und den Ursprung der Formen und knüpfen dabei an kubistische, surrealistische und konstruktivistische Traditionen an.

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