Portrait

ZAZA

*1979 in Hamburg
2002-2006 Studium Grafikdesign an der HAW, Hamburg

Ausstellungen und Projekte (Auswahl)
2015 animierte Illustrationen zum Dokumentarfilm “Die Kunstjagd“ im Bayerischen Rundfunk
2014 Illustrationen / Landschaftspanoramen für das Staatliche Museum für Archäologie, Chemnitz
2013 100 PROZENT FRAPPANT, Frappant, Hamburg
2013 MYSTIQUE, Magdeburg
2013 IMPRESIONES GIGANTES, Granada, Spanien
2012 SCHICHTWECHSEL, pop-up gallery, Hamburg
2012 BAUZAUN, Frappant, Hamburg
2012 XH, Panebar (Kunstverein), Hamburg
2011 A-CROSS FESTIVAL, Bilbao
2011 JUNGE KUNST - ALTE WURZELN, Nils Grimm im Levantehaus, Hamburg
2011 FACE, Frappant, Hamburg
2011 MYSTERION/ Elefant Art Space, Brandshof, Hamburg
2010 DAS ENDE KOMMT BESTIMMT, Nachtspeicher 23, Hamburg
Ausstellungen im Frappant und im Gängeviertel, HH
2002 ZAZA Comicausstellung, Hinterconti, Hamburg
STAUBECKEN, Waagenbau, Hamburg
2001 STRICHNIN, Hinterconti, Hamburg

Videoarbeiten
2013 Videoprojektion für das Japanische Filmfest, Hamburg
2006-2008 diverse Auftritte mit Videoprojektionen in Buenos Aires
seit 2005 Gastauftritte mit Videoprojektionen in der Hamburger
Kunsthalle
seit 2003 diverse Auftritte mit Videoprojektionen in Hamburg
2003 Videoinstallationen, Auftritt mit Crusher/ Astrastube, Hamburg
seit 2002 Produktion von Musikvideos für Bands wie Finn, Crusher,
Sometree, Yuno, Thomas Burhorn

Comic meets Street Art

In ihren Zeichnungen erschafft Uta Röttgers, geb. 1979, unter dem Namen ZAZA aus Filmstills, gezeichnetem und fotografiertem Bildmaterial, Alltagsszenen und Versatzstücken fremder Industriekulturen stroboskopartig ganz eigene Realitäten. Vieles findet sich da plötzlich mit Edding auf Papier gebannt wieder. Allseits bekannte Filmszenen, Kindheits- und Urlaubsfotos, Erinnerungen. Auch auf ihre Zeit in Buenos Aires spielt ZAZA immer wieder an, versucht beide Kulturen, die lateinamerikanische und die mitteleuropäische, unter einen Hut zu bekommen und von der jeweils anderen Welt zu erzählen.
Ihre Bilder verweisen eindeutig auf die Traditionen des Comic und vereinen mühelos die klaren Linien des belgischen Stils mit der Reduktion des japanischen Manga und den Sujets des amerikanischen Superheldencomics. Letzterer Einfluss verstärkte sich noch durch einen Aufenthalt in Mexiko und der Konfrontation mit der dortigen Mentalität und Lebenswelt. Im Edding hat ZAZA eine zeitgemäße, ihren Arbeiten entsprechende Technik gefunden. Der Edding als unprätentiöser, eigentlich in der Street Art verankerter allgegenwärtiger Begleiter ist stets zur Hand. Er ermöglicht ein sehr direktes Arbeiten, erfordert aber auch große Genauigkeit. Die glatten schwarzen Flächen, die mit dem Edding erzeugt werden können und die keinen Anschein räumlicher Tiefe zulassen, unterstützen hervorragend die verwirrende Stroboskophaftigkeit ihrer Zeichnungen.

Neben dem zeichnerischen Ausdruck beschäftigt sich ZAZA intensiv mit dem Medium Video, dreht Dokumentarfilme, Musikvideos und kreiert Visuals für Tanz-, Kunst- und Kulturveranstaltungen, unter anderem regelmäßig in der Hamburger Kunsthalle. Auf diese Vielfalt legt ZAZA großen Wert, auch weil sich die verschiedenen Bereiche gegenseitig befruchten und vorantreiben. So ergeben sich immer wieder neue Themen, eröffnen sich ihr unerwartet neue Blickwinkel und Herangehensweisen. Stillstand und Langeweile können da kaum aufkommen.

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