Portrait

Alejandro Soto

* 1967 in Valparaiso, Chile
lebt und arbeitet in Hamburg

1998 Mitglied BBK Baden Württemberg. Aufenthalt in Madrid, Spanien
1982-88 Studium der experimentellen Architektur in Valparaiso, UCV (Künstlergruppe Amereida)

Ausstellungen (Auswahl):
2018 Antarctica, Frappant, Hamburg
2017 Urban spaces, Haus der Volksbühne, Hamburg (s)
2016 Armbrecht, Krewitt, Soto. Malerei, Studio Merijula, Hamburg
2016 Trilogy: Algorithmus/Wald, Der liebe Gott, Gliese5812. Frappant e.V., Hamburg
2014 Geplantes Deja Vu, Kunst in Treff am Turm, Heidelberg (s)
2014 Interferenzen, Verbindungen, Identitäten, Botschaft der Republik Chile, Berlin
2012 El espacio del horizonte/der Raum des Horizont, Instituto Cervantes, Hamburg (s)
2012 La ciudad imaginada, Gallery Flash, München (s)
2012 Visual arts and music, Kunsthaus Rhenania, Köln
2012 Betriebsausflug, Kunsträume Leipzig-Hamburg
2012 Soteria, Frappant e.V., Hamburg. Kuratorin: Josephin Böttger (s)
2012 CONCORDIA , Elefant Art Space, Hamburg, mit Stephanie Linseisen
2010 Galerie Linda, Hamburg, St.Paulis Metamorphosen, mit J.Böttger (Malerei und Video)
2010 Instituto Cervantes, Hamburg, „Valparamburg“
2009 SKAMend, Endausstellung der Ateliergemeinschaft SKAM (K)
2009 PORTO MUTANTE, SKAMraum, Hamburg.
2008 Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Berlin, mit M. Farias
2007 Kommunikationsmuseum, Hamburg. Kunst Aktion, AGP
2007 HAUT DER SEELE, Alte Feuerwache, Köln. Cruz, Mora, Soto
2007 RAUMATISIERT, SKAM Raum, Hamburg, European Art Festival
2007 „Wir sind woanders 2“, mit Ben Howe
2007 DIE VERTIKALE STADT, SKAM Raum, Hamburg
2006 VALPARAISO, KULTURERBE DER WELT - Zwei Künstler aus Valparaiso
2006 Sala La Escondida, Berlin, Botschaft der Republik Chile, mit L.Diaz

Die vertikale Stadt

„Mir ist in den letzten Jahren klar geworden, dass ich der unermesslichen Inspiration der Stadt, die ich liebe, huldige und mich von ihr nähre und dass ich mit Farben aus anderen Zeiten male, altertümlich, hoffentlich unendlich, mit einer durchsichtigen und sandigen Vertikale, die vielleicht der Meeresgrund von Valparaiso ist, dieser unsichtbare große Bodengrund, der auf irgendeine Art, das schwere und das leichte Gedächtnis ist, das auf jedem Bewohner, der die Höhen von Valparaiso bewohnt, lastet.“ (Alejandro Soto, 2006)

Alejandro Soto Alvarez wurde 1962 in Valparaiso in Chile geboren und lebt seit 2002 in Hamburg. Sein Leben in zwei Welten spiegelt sich auch in seiner künstlerischen Arbeit wider, in der sich Herkunft und neue Heimat begegnen und behutsam miteinander verschmelzen. Soto Alvarez lässt den Betrachter tief in die Orte seiner Erinnerungen eintauchen. Dabei erzeugt er eine Atmosphäre, in der die Vertrautheit und das Fremde still und doch einvernehmlich nebeneinander existieren. Seine Werke, eine Illusion und feinsinnige Idee von Wirklichkeit zugleich, sind trotz realer Elemente nie symbolisch, sondern kraftvolle Fiktion.

Soto interessieren Orte, urbane Landschaften, Stimmungen. Menschen sucht man vergeblich. Alejandro Soto Alvarez ist ein Beobachter, der offen, indes distanziert Einblick in seine Welt gewährt.

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